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Aus derzeit noch unbekannter Ursache brach in der Nacht auf 17. November 2017 in einem Wohnhaus in Jettsdorf ein Brand aus. Gegen 1 Uhr 15 wurden die fünf Feuerwehren der Marktgemeinde Grafenwörth von der Landeswarn- und Alarmzentrale gemäß Alarmstufe B3 alarmiert und rückten zum Einsatzort aus. Während sich die Bewohner noch rechtzeitig retten konnten, kam für zwei Haustiere jede Hilfe zu spät.

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Im NÖ Landesfeuerwehrverband ist ein Katastrophenhilfsdienst eingerichtet, welcher bei außergewöhnlichen Ereignissen überörtliche Hilfe gewährleistet. In jedem Bezirk ist eine sogenannte KHD-Bereitschaft, welche aus mehreren Zügen besteht, organisiert. Am 28. Oktober 2017 fand die jährliche Bereitschaftsübung in den Gemeinden Atzenbrugg und Würmla statt.

 

Da unsere Feuerwehr im 4. Zug eingeteilt ist, machte sich die Mannschaft mit dem Tanklöschfahrzeug 3000 am Samstag in der Früh auf den Weg zum Bahnhof Tullnerfeld, wo sich der 4. Zug zusammen fand. Danach gings gemeinsam in das Übungsgebiet, wo Zugskommandant HBI Ing. Stefan Obermaisser von der FF Ollern die Einsatzbefehle ausgab.

Bei insgesamt zehn anspruchsvollen „Einsatzstellen“ waren die sechs KHD-Züge des Bezirkes Tulln gefordert: In den Gemeinden Atzenbrugg und Würmla hatten die örtlichen Feuerwehren interessante Übungsaufgaben vorbereitet, welche von den Teilnehmern abgearbeitet werden mussten: Menschenrettungen aus Schächten, vom Silo, unter Steinplatten und im unwegsamen Gelände, Pölzen von Gebäuden, Bergen eines Fahrzeuges aus der Perschling, Hochwasserschutzmaßnahmen und ein Schadstoffaustritt waren zu bewältigen. Dazu stellte der Feuerwehr Tulln die Ausrüstung des Flugdienstes vor und mit dem Roten Kreuz wurde der Einsatz eines Laien-Defi`s geübt.

Die Mannschaft unseres Tanklöschfahrzeuges hatte Hochwasserschutzmaßnahmen zu treffen und einen Schadstoffaustritt zu bewältigen. Beide Szenarien konnten erfolgreich abgearbeitet werden.

Am Anschluss sammelte sich der gesamte 4. Zug zum "Familienfoto" am Sportplatz Würmla, bevor im dortigen Feuerwehrhaus ein, wie immer köstliches, Mittagessen, zubereitet vom Versorgungsdienst des Bezirks Tulln, eingenommen wurde.

 

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Gemäß der neuen Dienstanweisung des NÖ Landesfeuerwehrverbandes ist seit heuer von allen Atemschutzgeräteträgern zusätzlich zu einer periodischen ärztlichen Untersuchung (alle 1-5 Jahre je nach Alter) ein jährlicher Fitnesstest zu absolvieren. Dabei stehen drei Varianten zur Auswahl (Cooper-Lauf-Test, Fahrradtest und Finnentest). Die Feuerwehren der Marktgemeinde Grafenwörth haben sich entschieden, den Finnentest durchzuführen. So traten am 6. bzw. 27.10. im Feuerwehrhaus Seebarn gesamt ca. 50 Feuerwehrmitglieder zu diesem Test an.

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